Religion: Machtinstrumente oder Friedensstifter

Aufgezeichnete Gesprächsrunde vom 28. Januar 2021.

Religion kann helfen, Menschen für Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu gewinnen, kann sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und das friedliche Miteinander zwischen Staaten wesentlich stärken.

Religion kann aber auch von Regierungen genutzt werden, Gewalttaten und Kriege zu rechtfertigen, beispielsweise wie der „Gottesstaat Iran“, der „Islamische Staat“, der radikalisierte Buddhismus in Thailand und Myanmar oder der radikalisierte Hinduismus in Indien.

Wir diskutierten über die Ursachen für religiöse fundamentalistische Entwicklungen und welche Möglichkeiten Außenpolitik, internationale Organisationen und zivilgesellschaftliche Initiativen haben, um Frieden und Toleranz mit und unter den Religionen zu fördern. (Text: DGAP)

Die Aufzeichnung des Gesprächs (Annette Schavan, Karl-Josef Kuschel & Ronald Grätz) finden Sie hier. 

Bild: Screenshot der Aufzeichnung